Aktuelles

Sozialer Frieden – Nachhaltigkeitsstrategie und Agenda 2030 in Villigst diskutiert

Wie kann sozialer Frieden gelingen? Welche nationalen und internationalen Verpflichtungen ergeben sich aus der Agenda 2030? Diese und weitere Fragen wurden auf der Jahrestagung der Plattform zivile Konfliktbearbeitung am 31.03.-2.04.2017 diskutiert. Das forumZFD – Mitgliedsorganisation der Plattform ZKB – brachte an vielen Stellen Erfahrungen aus seiner Arbeit ein.

Aktive Gewaltlosigkeit statt Militär und Krieg: Friedenswerkstatt Berlin Pankow

Veranstaltungseinladung - Flucht, Kultur, Diversität, Integration. Dies alles sind Schlagworte, die immer wieder in der alltäglichen Debatte mit und um Geflüchtete fallen. Doch wie gestalten wir ein friedliches Miteinander?

Veranstaltung: Eine neue Städte-Agenda, auch für Köln?

Die nachhaltigen Entwicklungsziele sprechen mit Ziel 11 („Städte“) und 16 („Frieden“) gleich zweimal das Thema der sicheren und inklusiven Stadt an. Auf dem Weltsiedlungsgipfel in Quito/Ecuador wurden die Gedanken zu Ziel 11 weitergeführt und in der „New Urban Agenda“ (NUA) zusammengefasst. Ein Fachgespräch am 10. Mai in Köln widmet sich aus kommunaler Sicht der NUA und den nachhaltigen Entwicklungsziele.

„Die Welt im Gepäck“ - Bundespräsident würdigte zurückgekehrte Friedensfachkräfte

Am Freitag, 3. März 2017, fand in Berlin zum zweiten Mal nach 2015 ein Ehrentag für zurückgekehrte Entwicklungshelfer und Friedensfachkräfte statt. Rund 200 Rückkehrerinnen und Rückkehrer nahmen an der Veranstaltung unter dem Motto „Die Welt im Gepäck“ in Berlin teil.

Kölner Oberbürgermeisterin Reker besucht forumZFD in Bethlehem

Im Rahmen einer Städtepartnerschaftsreise besuchte die Kölner Oberbürgermeisterin Henriette Reker im Februar Bethlehem und traf dort Kooperationspartner des forumZFD.

Münchner Sicherheitskonferenz: Von bitteren Pillen und wirksamer Medizin gegen Krieg und Gewalt

"Mehr Geld für Rüstung und Militär? Nicht mir uns!" Oliver Knabe, Vorstandsvorsitzender des forumZFD, berichtet über die Münchner Sicherheitskonferenz 2017. Nur durch Verzicht auf Waffeneinsatz und Aufrüstung kann die internationale Gemeinschaft tatsächlich Verantwortung in Konflikten übernehmen.

ZFD-Broschüre erschienen: Gewalt vorbeugen, Zusammenleben fördern, Rückkehr erleichtern

Die Broschüre des ZFD "Flucht. Gewalt vorbeugen, Zusammenleben fördern, Rückkehr erleichtern" zeigt, wie zivile Friedensarbeit die Auswirkungen von Flucht- und Migrationsbewegungen mildert und Frieden fördert.

Nicht mein Volk.

Die Rede des thüringischen AfD-Chefs Björn Höcke bei einer Veranstaltung der Jungen Alternative in Dresden traf nicht nur in Deutschland auf breiten Protest. Ein Kommentar von Maike Dafeld, die für das forumZFD für eine Aufarbeitung der gewaltvollen Vergangenheit im westlichen Balkan arbeitet.

Auf der Suche nach Frieden: neue Nachhaltigkeitsstrategie enttäuscht

Zur von der Bundesregierung verabschiedeten neuen Nachhaltigkeitsstrategie erklärt forumZFD-Vorstandsvorsitzender Oliver Knabe: „Die neue Nachhaltigkeitsstrategie ist friedenspolitisch zu wenig ambitioniert. Das ist enttäuschend, denn die UN-Staaten hatten 2015 auch mit Unterstützung der deutschen Bundesregierung Frieden explizit als Ziel in die globalen nachhaltigen Entwicklungsziele aufgenommen.“

Seminare für Rückkehrende

Das Förderungswerk der Arbeitsgemeinschaft der Entwicklungsdienste e. V. hat ihr neues Seminarprogramm 2017 veröffentlicht.

Bundeshaushalt 2017 verabschiedet: Mehr für den Frieden, ein vielfaches für den Krieg

Der Appell des forumZFD war tatsächlich erfolgreich: Die Abgeordneten haben in der letzten Beratungsrunde die Mittel für zivile Friedenspolitik deutlich erhöht! Der Bundestag hat am heutigen Freitag, 25.11.2016, den Haushalt für 2017 verabschiedet - das Missverhältnis zwischen Militärausgaben und Investitionen in zivile Friedenspolitik nimmt weiter zu.

Ziviler Friedensdienst - 17 Jahre für eine Welt ohne Gewalt

Am 22. November wird der Zivile Friedensdienst 17 Jahre alt. Seit Aussendung der ersten Friedensfachkräfte 1999 hat er sich zu einem Erfolgsmodell für Gewaltprävention und Friedensförderung entwickelt. In Zeiten zunehmender Gewaltkonflikte in der Welt muss der ZFD dringend weiter ausgebaut werden.

"Neue Geschichten braucht das Land"

Auf der friedenslogischen Aktionstagung des forumZFD im Oktober 2016 haben sich mehr als 40 Teilnehmende die Frage gestellt "Wie erzählt man vom Frieden?" Mit dabei waren die Referentinnen Maike Gosch und Prof. Dr. Hanne-Margret Birckenbach.

"Man soll gehen, wenn es am Schönsten ist."

Tilman Evers verabschiedet sich aus seiner Arbeit im Vorstand des forumZFD. Als Mitbegründer und langjähriger Vorsitzender hat er den Verein mit überdurchschnittlichem Engagement, Herzblut, Expertise, Hartnäckigkeit und Zuversicht maßgeblich mit aufgebaut und geprägt.

Mittel für Zivilen Friedensdienst erhöht

Bei den abschließenden Haushaltsberatungen für den Bundeshaushalt 2017 wurde laut aktuellen Meldungen eine Erhöhung der Mittel für den Zivilen Friedensdienst um drei Millionen Euro beschlossen. Das ist auch ein Erfolg unserer Kampagne "Den Frieden fördern, nicht den Krieg". Weitere Informationen und eine Einschätzung folgen in den nächsten Tagen.

Auszeichnungen
  • Gustav-Heinemann-Bürgerpreis 1997
  • Göttinger Friedenspreis 2005
  • Friedenspreis Sievershäuser Ermutigung 2014
Kontakt

Forum Ziviler Friedensdienst e.V.
Am Kölner Brett 8, 50825 Köln

Tel.: 0221 91 27 32 - 0
kontakt@forumZFD.de
 

Spendenkonto: Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE37370205000008240101
BIC: BFSWDE33XXX



Friedliches Zusammenleben fängt vor Ort an

Mit dem innovativen Ansatz der Kommunalen Konfliktberatung unterstützt das forumZFD Kommunen, um soziale Veränderungen und Integrationsprozesse erfolgreich zu gestalten und spannungsgeladene Situationen nachhaltig zu entschärfen. Die Aufnahme mehrerer hunderttausend Flüchtlinge in Deutschland und ihre Integration stellt viele Kommunen vor große Herausforderungen. Vielerorts wachsen Ängste vor Zuwanderung und eigener Benachteiligung. Hassparolen und sogar Gewalt gegen Geflüchtete und politische Mandatsträger nehmen zu. Wie können Kommunen mit diesen Veränderungen umgehen und Integration aktiv gestalten?

forumZFD engagiert sich für Kommunale Konfliktberatung

Diese Fragen beschäftigen viele Kommunen nicht erst seitdem in Deutschland wieder mehr Flüchtlinge Schutz suchen. Das forumZFD unterstützt seit zehn Jahren Kommunen mit Konfliktberatung und schöpft dabei auch aus seiner langjährigen Erfahrung in der internationalen Friedensarbeit. Im Rahmen des Programms „Kommunale Konfliktberatung – Integration fördern – Kommunen stärken – Vernetzung schaffen“ berät und begleitet das forumZFD mehrere Städte und Gemeinden und konzipiert mit dem Bundesland Niedersachsen neue Modelle zur Unterstützung von Kommunen bei Integrationsprozessen. Außerdem entwickelt das forumZFD in Kooperation mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg Lehr-und Weiterbildungspläne für Kommunale Konfliktberatung im interkulturellen Kontext.
Ausführliche Informationen zum Programm Kommunale Konfliktberatung finden Sie auf der eigenen Website unter www.kommunale-konfliktberatung.org/

Kommunen im Wandel

Veränderungsprozesse wie Zuwanderung, aktuell vor allem durch die Aufnahme von hunderttausenden Flüchtlingen, die zunehmende soziale Spaltung unserer Gesellschaft, der demographische Wandel oder Abwanderung aus einigen Landesteilen wirken sich auf das Zusammenleben in Städten und Gemeinden aus. Dabei werden Kommunen mit unterschiedlichen Herausforderungen konfrontiert: Gestaltung von Integrationsprozessen, Umgang mit Fremdenfeindlichkeit und Ablehnung gegenüber Flüchtlingen, Koordination von Ehrenamtlichen, Entgegenwirken von Segregation von sozialen Gemeinschaften oder Zugewanderten und Prävention von Gewaltkriminalität unterschiedlicher Gruppen. Sie fordern unseren Gestaltungswillen für eine lebenswerte Gemeinschaft immer wieder heraus. Kommunale Konfliktberatung leistet einen Beitrag dazu, Gesellschaften zukunftsfähig zu machen, neue Wege aus bestehenden Konfrontationen heraus zu entwickeln und das positive Potential zu entdecken, das in gesellschaftlichen Auseinandersetzungen liegt.

Beratung auf kommunaler Ebene

Das forumZFD berät und begleitet aktuell mehrere Städte und Gemeinden in Niedersachsen, Mecklenburg-Vorpommern und Berlin bei der Gestaltung von Integrationsprozessen.Ziel ist es, Kommunen bei der Bewältigung von Spannungen und Konflikten zu beraten und Entscheidungsträger vor Ort zu unterstützen, geeignete Lösungen zu finden, um diese nachhaltig zu verankern. Dabei werden Kommunale Konfliktberaterinnen und -berater des forumZFD eingesetzt. Sie sind aufgrund ihrer Perspektive von außen, ihrer Rolle und ihrer Qualifikationen in der Lage, als ‚allparteiliche Mittler' neue Impulse in einem polarisierten Umfeld zu setzen. Über die Beratungsarbeit hinaus unterstützt das forumZFD den Erfahrungsaustausch in einem Netzwerk unter den Partnerkommunen.

Beratung auf Landesebene

In Zusammenarbeit mit dem Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Gesundheit und Gleichstellung entwickelt das forumZFD neue Modelle, wie das Bundesland Kommunen bei der Gestaltung von Integrationsprozessen vor Ort beraten und unterstützen kann. Dabei sollen Wege aufgezeigt werden, wie für Gemeinden, Städte und Landkreise mit Konflikten im Themenfeld Migration institutionelle Zugänge zu qualifizierter Konfliktberatung geschaffen werden können. Die mit dem Land Niedersachsen entwickelten Modelle können auch für andere Bundesländer Hinweise geben, wie sie Kommunen bei der Gestaltung von Integrationsprozessen unterstützen können.

Aufnahme der Kommunalen Konfliktberatung in Lehre und Weiterbildung

In Kooperation mit der Dualen Hochschule Baden-Württemberg erarbeitet das forumZFD ein Curriculum, um die Praxiserfahrungen aus der Kommunalen Konfliktberatung im interkulturellen Kontext in Lehre und Weiterbildung zu integrieren. Die Lehrveranstaltungen richten sich vor allem an Studierende der Sozialpädagogik sowie an Mitarbeitende von Wohlfahrtsverbänden und Stadtverwaltungen und andere Multiplikatoren, die sich mit Integrationsprozessen beschäftigen. Darüber hinaus soll im Rahmen der Kooperation praxisnahe Forschung, wissenschaftliche Begleitung und Weiterentwicklung der Kommunalen Konfliktberatung erfolgen.

Das Programm "Kommunale Konfliktberatung - Integration fördern - Kommunen stärken - Vernetzung schaffen" wird aus Mitteln des Asyl-, Migrations- und Integrationsfonds (AMIF), des Bundesamtes für Migration und Flüchtlinge (BAMF) und der Kommunen kofinanziert.
Hier der Link zu den Logos

Lesen Sie hier weitere Meldungen zur Kommunalen Konfliktberatung.
Ausführliche Informationen zum Programm Kommunale Konfliktberatung finden Sie auf der eigenen Website unter www.kommunale-konfliktberatung.org

Publikationen zur Kommunalen Konfliktberatung:

Kommunale Konfliktbearbeitung - Konzeption zur Beratung von Kommunen im Wandel

Konfliktberatung für Kommunen - Gemeinsam Integration und sozialen Wandel gestalten

Thema Drosselstrasse. Zusammenleben in Osterholz-Scharmbeck

Konfliktpotenziale als Chance. Vorschlag eines Handlungskonzepts für Integration und gesellschaftlichen Zusammenhalt in der Universitätsstadt Tübingen

Handlungskonzept zur Integration in Quakenbrück