Aktuelles

Zusatzveranstaltung: Film "Disturbing the Peace" in Berlin

Das forumZFD und die Friends of Combatants for Peace Germany laden zu einer zusätzlichen Filmvorführung mit anschließender Gesprächsrunde am Dienstag, 19.12.2017 in Berlin ein.

Die unbekannte Seite von Silke Maier-Witt

Köln, 30.11.2017. Jörg Schleyer und Silke Maier-Witt haben mit ihrer Begegnung menschliche Größe bewiesen. Silke Maier-Witt reiste Anfang des Jahres 2000 als erste Friedensfachkraft des forumZFD in den Kosovo.

Das nachhaltige Entwicklungsziel 16 mess- und kontrollierbar machen

Wie kann die Umsetzung des Friedensziels 16 der globalen Nachhaltigkeitsagenda messbar gemacht und überprüft werden? Diese Frage stellt sich eine Veranstaltung von FriEnt und des forumZFD am 13. Dezember in Berlin.

Philippinen: Frieden auf Sendung – Medien gegen Extremismus und Gewalt

Im Rahmen des Online-Dossiers "Gewalt vorbeugen - das geht" berichtet der ZFD auf seiner Webseite von unserer Arbeit auf der philippinischen Insel Mindanao. Der Fokus liegt auf Kooperationsprojekten des forumZFD mit lokalen Organisationen im Bereich Friedensjournalismus.

Neue Kurse zur Zivilen Friedens- und Konfliktarbeit

Köln, 13.10.2017. Die Akademie für Konflikttransformation im forumZFD hat ihr neues Programm für 2018 veröffentlicht.

Kein Jamaika ohne Peace!

Die Mitgliederversammlung des forumZFD formuliert Erwartungen an die Koalitionsverhandlungen für die neue Bundesregierung.

Hochaktuell und absolut verdient. forumZFD gratuliert ICAN zum Friedensnobelpreis 2017

"Die Verleihung an die internationale Kampagne für ein Atomwaffenverbot rückt eine hochaktuelle Problematik in den Blickpunkt der Öffentlichkeit." erklärt forumZFD-Vorstand Oliver Knabe.

Abschied von einem streitbaren Politker

Zum Tod von Heiner Geißler erinnert der Gründungsvorsitzende des forumZFD, Heinz Wagner, an einen streitbaren Politiker und frühen Unterstützer des Zivilen Friedensdienstes.

Zivile Konfliktbearbeitung und neue Theorien der Friedensforschung

Prof. DDr. Wolfgang Dietrich, Friedensforscher an der Universität Innsbruck, referiert am 13. September um 19:30 Uhr im Friedensbildungswerk, Köln.

Dokumentation zum Fachgespräch: Eine neue Städte-Agenda, auch für Köln?

Am 10. Mai 2017 fand im Studienhaus der Kölner Volkshochschule ein Fachgespräch über die Umsetzung der New Urban Agenda und der 2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung auf lokaler Ebene statt. Dabei stand das Thema "inklusive und sicher Städte" im Fokus. Eine nun veröffentlichte Dokumentation fasst die Ergebnisse zusammen.

Deutschland bleibt eine Großbaustelle in Sachen Nachhaltigkeit

Elf zivilgesellschaftliche Verbände und Netzwerke veröffentlichen Bericht zum Zustand nachhaltiger Entwicklung in Deutschland. Sie fordern Veränderungen von der künftigen Bundesregierung und dem neuen Bundestag.

Volles Haus beim ersten Kölner Nachhaltigkeitstalk

Wie wollen die Parteien die globale Nachhaltigkeitsagenda in der nächsten Legislaturperiode umsetzen? Und welche Schwerpunkte wollen die Kölner Bundestagsabgeordneten dabei legen? Diese Fragen standen am Dienstag beim Nachhaltigkeits-Talk in der Alten Feuerwache in Köln im Mittelpunkt.

Bonner Friedenstage 2017

Das forumZFD lädt gemeinsam mit insgesamt 13 Organisationen des Koordinationskreises der Bonner Friedenstage zu vielfältigen Veranstaltungen vom 1. bis 30. September 2017 ein.

Nachhaltigkeits-Talk mit Kölner BundestagskandidatInnen am 29. August 2017

Zusammen mit dem Bündnis kommunaler Nachhaltigkeit Köln und dem Verein KölnAgenda organisiert das forumZFD eine Podiumsdiskussion zur der Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung aus Bundesebene und in Köln.

ZFD kritisiert Inhaftierung von Steudtner in der Türkei

Bonn, 18.07.2017. Das Konsortium Ziviler Friedensdienst kritisiert die Verhaftung des Menschenrechtlers Peter Steudtner in der Türkei und fordert seine sofortige Freilassung. Der ZFD bittet auch die Bundesregierung, alle verfügbaren Kräfte einzusetzen, um die sofortige Freilassung Steudtners zu erwirken.

Auszeichnungen
  • Gustav-Heinemann-Bürgerpreis 1997
  • Göttinger Friedenspreis 2005
  • Friedenspreis Sievershäuser Ermutigung 2014
Kontakt

Forum Ziviler Friedensdienst e.V.
Am Kölner Brett 8, 50825 Köln

Tel.: 0221 91 27 32 - 0
kontakt@forumZFD.de
 

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BIC: BFSWDE33XXX

Ansprechpartner

Thomas Oelerich

Referent für Fundraising und Kommunikation

Abteilung Kommunikation
Telefon: 
0221 91 27 32 - 32
E-Mail: 
oelerichatforumZFD [dot] de



"Den Frieden fördern, nicht den Krieg!"

Die Fakten zum Bundeshaushalt 2017

  • Der Verteidigungshaushalt – ohnehin der zweitgrößte Haushaltsposten – wird im Jahr 2017 um 2,33 Milliarden Euro erhöht werden. Bis zum Jahr 2020 ist sogar geplant, insgesamt zusätzliche 12,4 Mrd. Euro für das Militär zur Verfügung zu stellen.
  • Der Zivile Friedensdienst, eines der anerkanntesten friedenspolitischen Programme der Bundesregierung, erhält trotz enormen Bedarfes nur 3 Millionen € mehr als im Vorjahr.
  • Die Kluft zwischen den Militärausgaben und den Ausgaben für Frieden und Entwicklung wächst weiter. Schon jetzt werden 22,7 Mrd. mehr für Militär ausgegeben als für Frieden und Entwicklung. Ab 2017 soll diese Differenz über 20 Mrd. Euro betragen, bis zum Jahr 2020 wird sie auf mehr als 27 Mrd. Euro weiter anwachsen.

Im Oktober hat das forumZFD mit der Unterstützung vieler Spenderinnen und Spender den Appell „Den Frieden fördern, nicht den Krieg!“ in mehreren Zeitungen veröffentlicht. Damit wurden die Abgeordneten aufgefordert, den geplanten Erhöhungen der Militärausgaben nicht zuzustimmen, sondern mehr Geld in zivile Friedenspolitik, insbesondere in den Zivilen Friedensdienst, zu investieren.

Dieser Appell war tatsächlich erfolgreich: Die Abgeordneten haben in der letzten Beratungsrunde die Mittel für zivile Friedenspolitik deutlich erhöht!

Das Auswärtige Amt hat zusätzliche 640 Millionen Euro vor allem für zivile Krisenprävention und humanitäre Hilfe erhalten. Auch die Mittel für Entwicklungszusammenarbeit wurden nochmals um 550 Millionen Euro deutlich aufgestockt. Der Zivile Friedensdienst erhält immerhin zusätzliche 3 Millionen Euro - das ist weniger als erhofft. So können aber zumindest jene Länderprogramme ausgebaut werden, wo mehr Engagement besonders nötig ist.

Die Anzeigenkampagne des forumZFD und die beharrliche Überzeugungsarbeit vieler Bürgerinnen und Bürger, die sich direkt an ihre Abgeordneten gewandt haben, haben zu diesen positiven Veränderungen beigetragen.

Die geplante, deutliche Steigerung der Militärausgaben konnte leider nicht verhindert werden. Das Missverhältnis zwischen Militärausgaben und Investitionen in zivile Friedenspolitik nimmt auch mit dem Bundeshaushalt 2017 weiter zu.

Einen substantiellen Umschwung zugunsten einer zivilen Friedenspolitik, den wir in dem Appell gefordert haben, hat es noch nicht gegeben. Dafür zu arbeiten wird, insbesondere mit Blick auf die Bundestagswahl im nächsten Jahr, eine der zentralen Aufgaben des forumZFD bleiben.

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Weitere Informationen zum Thema haben wir hier für Sie zusammengestellt:

AUS KRISEN NICHTS GELERNT - Friedensförderung und Krisenprävention kein Schwerpunkt im Bundeshaushalt 2017
Stellungnahme der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung vom 01.09.2016

WER DEN FRIEDEN WILL, MUSS DEN FRIEDEN VORBEREITEN! Eine Außenpolitik des Friedens ohne militärische Option verfolgen
Stellungnahme der AGDF vom 24.09.2016

ANSTIEG IM BMZ-HAUSHALT RICHTIG, ABER ZU WENIG
Pressemitteilung VENRO vom 06.07.2016

ZUR ALLGEMEINEN VERUNSICHERUNG
Kommentar zum Weißbuch 2016 von Christoph Bongard

ZU VIEL SICHERHEIT, ZU WENIG FRIEDEN
Kritik der EKD am Weißbuch 2016

Weitere Informationen zum Bundeshaushalt 2017
Auch in den nächsten Jahren: keine neuen Schulden

Verteidigungsausgaben wie im letzten Vierteljahrhundert nicht mehr!
Rede der Verteidigungsministerin Ursula von der Leyen im Bundestag (Video) vom 07.09.2016

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