Aktuelles

forumZFD zum Weltflüchtlingstag

Zum weltflüchtlingstag kritisiert das forumZFD gemeinsam mit zehn weiteren Organisationen, dass Entwicklungspolitik vor allem der Migrationsabwehr diene und zu diesem Zweck autoritäre, menschenrechtsverletzende Staaten auch militärische Unterstützung erhalten.

Zwischen Hoffnung und Hass

Auf einer Veranstaltung für Schülerinnen und Schüler aus Hannover und Umgebung der Friedrich-Ebert-Stiftung Niedersachsen berichtete das forumZFD über seine Friedensarbeit in Israel und Palästina.

Berlin: Laufen für Vielfalt und Frieden

Berlin, 30. Mai 2018. Unter dem Motto „Miteinander statt nebeneinander – gemeinsam in Vielfalt leben“ setzten im Herzen der Hauptstadt am Brandenburger Tor knapp 4.500 Schülerinnen und Schüler von insgesamt 45 Schulen ein eindrucksvolles Zeichen für Vielfalt und Frieden in unserer Gesellschaft.

Gemeinsam unsere Zukunft erinnern

Unter diesem Motto fand am 17. April 2018 in Tel Aviv der 13. Alternative Israelisch-Palästinensische Gedenktag unserer Partnerorganisation Combatants for Peace und des Parent Circle Families Forum statt.

forumZFD eröffnet Büro in Odessa

Mit zahlreichen Gästen aus der ukrainischen Zivilgesellschaft feierte das forumZFD am 24. April die Eröffnung seines Büros in Odessa.

Unterrichtsleitfaden "Konfliktsensibler Journalismus" veröffentlicht

Junge Medienschaffende in Mindanao, Phlilippinen, werden in Konfliktsensiblem Journalismus ausgebildet. Das forumZFD hat dazu ein Handbuch für Lehrerinnen und Lehrer herausgegeben.

Friedensarbeit ist die beste Prävention von Terror und Gewalt!

Bereits zum vierten Mal hat das forumZFD mit einem Side Event auf der Münchner Sicherheitskonferenz über zivile Friedensförderung informiert. Gemeinsam mit dem Bischöflichen Hilfswerk MISEREOR und der Friedensgruppe „Münchner Sicherheitskonferenz verändern lud das forumZFD zur Diskussion über Prävention von Terrorismus und Radikalisierung am Beispiel des Irak und der Philippinen.

Mali: "Voller Risse - voller Hoffnung"

Die Lage in Mali ist seit Jahrzenten sehr angespannt. Besonders der Norden ist von gewaltsamen Aufständen betroffen. Der ZFD und seine Partner suchen Auswege.

Aktion Zukunft 2018

Schüler treffen Flüchtlinge e.V.: Bewerbungsphase für das Seminar "Aktion Zukunft" für junge Menschen mit und ohne Fluchthintergrund eröffnet

Münchner Sicherheitskonferenz: forumZFD und MISEREOR fordern Vorrang für zivile Friedensförderung

Combatants for Peace erneut für Friedensnobelpreis nominiert

Das forumZFD gratuliert seiner langjährigen Partnerorganisation in Israel und Palästina zur erneuten Nominierung für den Friedensnobelpreis 2018

forumZFD zum Koalitionsvertrag: Wenig glaubwürdig - Ausbau ziviler Friedensförderung wiegt Aufrüstung und Rüstungsexporte nicht auf.

Visionen für den Frieden

Wie sind die Friedensprozesse im heutigen Bosnien und Herzegowina bisher verlaufen und was sind die Vorstellungen und Visionen für die Zukunft dieser Region? Diesen Fragen stellten sich 50 Referentinnen und Referenten sowie zahlreiche Gäste auf einer Veranstaltung des forumZFD in Sarajevo im Oktober 2017.

Abgeordnete und Zivilgesellschaft auf „Großbaustelle Nachhaltigkeit“

Deutschland ist noch weit von einer nachhaltigen Politik entfernt – zu diesem Ergebnis kamen die meisten Besucherinnen und Besucher des zweiten Kölner Nachhaltigkeits-Talks am 24. Januar in der Alten Feuerwache. Rund 80 Menschen folgten der Einladung des Bündnisses Kommunale Nachhaltigkeit Köln, des forumZFD und des Vereins KölnAgenda.

forumZFD fordert von der GroKo glaubwürdige Friedenspolitik

„Die nächste Bundesregierung muss sich glaubhaft für den Frieden einsetzen. Dazu brauchen wir eine Wende in der Rüstungsexportpolitik und einen klaren Vorrang für zivile Friedensförderung." erklärt forumZFD-Vorstand Oliver Knabe am 29.01.18.

Auszeichnungen
  • Gustav-Heinemann-Bürgerpreis 1997
  • Göttinger Friedenspreis 2005
  • Friedenspreis Sievershäuser Ermutigung 2014
Kontakt

Forum Ziviler Friedensdienst e.V.
Am Kölner Brett 8, 50825 Köln

Tel.: 0221 91 27 32 - 0
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Ansprechpartner

Christoph Bongard

Leiter der Abteilung Kommunikation

Abteilung Kommunikation
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Münchner Sicherheitskonferenz: forumZFD und MISEREOR fordern Vorrang für zivile Friedensförderung

Aachen/Köln, 13. Februar 2018. Anlässlich der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) fordern das Werk für Entwicklungszusammenarbeit MISEREOR und das Forum Ziviler Friedensdienst (forumZFD) die internationale Politik dazu auf, sich mit deutlich mehr Mut und Engagement für die zivile Friedensförderung und Konfliktbearbeitung einzusetzen.

Beide Organisationen stellen am kommenden Samstag bei einer Veranstaltung im Rahmen der MSC ihre Erfahrungen dazu vor, wie in einer Reihe von Ländern der Radikalisierung und einem Abdriften in den Terrorismus vorgebeugt werden kann. Als Redner sind Vertreter von Partnerorganisationen aus dem Irak und den Philippinen eingeladen.

Nach Einschätzung von MISEREOR und forumZFD müssen verstärkte Anstrengungen unternommen werden, um in der Armutsbekämpfung, der Friedensarbeit und der Verwirklichung von Menschenrechten mehr Fortschritte zu erzielen. Dies sei aktive Prävention auch von Terrorismus. Denn Erfahrungen von Ungerechtigkeit, andauernden Gewaltkonflikten und staatlichen Repressionen könnten Menschen in die Radikalisierung treiben. MISEREOR und forumZFD bekunden gleichzeitig ihre ausdrückliche Solidarität mit den Opfern terroristischer Gewalt. Deren Grausamkeit sei durch nichts zu rechtfertigen.

Konsequente Wende steht aus

Die Organisationen sehen ihre Erfahrungen aus der Friedensarbeit und der Entwicklungszusammenarbeit im Nahen Osten, Südostasien und Afrika durch eine neue Studie der UN-Entwicklungsagentur UNDP bestätigt. Demnach war für 71 Prozent der Mitglieder von Terrororganisationen die Erfahrung staatlicher Repressionen Motiv dafür, mit Gewalt für ihre Ziele zu kämpfen. MISEREOR und forumZFD verweisen in diesem Zusammenhang auch auf ähnliche Erkenntnisse ihrer Partnerorganisationen im Nordirak und auf den Philippinen.

Die Politik reagiere zu wenig auf diese Situation. Eine konsequente Wende hin zu ziviler Prävention und Ursachenbekämpfung sei bislang nicht in ausreichendem Maße erkennbar, rügen die beiden Organisationen. „Die internationalen Strategien der Terrorbekämpfung folgen weiterhin einer militärischen Logik. Prävention und ziviles Engagement werden allzu oft als Beiwerk betrachtet“, kritisiert forumZFD-Vorstand Oliver Knabe. „Angesichts zunehmender politischer und gesellschaftlicher Entsolidarisierung sind Friedensethik, Friedenslogik und eine darauf aufbauende kohärente Friedenspolitik von existenzieller Bedeutung – national wie international“, betont MISEREOR-Geschäftsführer Martin Bröckelmann-Simon. Nur mit ihr seien die nachhaltigen Entwicklungsziele der UN-Agenda 2030, die im Ziel 16 explizit die „Förderung inklusiver und friedlicher Gesellschaften“ verlangen, zu erreichen. Auf diese Ziele hat sich die Weltgemeinschaft 2015 verpflichtet.

Terror nicht besiegt

Mit dem militärischen Erfolg gegen den sogenannten Islamischen Staat (IS) im Irak und in Syrien sei der Terror in der Region längst nicht besiegt, erklärt Father Emanuel Youkhana, Geschäftsführer der irakischen Hilfsorganisation CAPNI, die von MISEREOR unterstützt wird. Es komme darauf an, den Menschen eine Perspektive zu bieten, um die Konflikte im Irak beizulegen, so Youkhana.

"Im Süden der Philippinen erhalten radikale Gruppen wie der IS erhöhten Zulauf, seit der Friedensprozess im Autonomiekonflikt auf der Insel Mindanao ins Stocken geraten ist und der philippinische Präsident 2017 das Kriegsrecht über die Region verhängt hat", erklärt forumZFD-Vorstand Knabe. Er schlägt vor: „Militärisch wird die philippinische Armee nicht siegen können, es gilt stattdessen das Vertrauen der Menschen in den Staat zurückzugewinnen und mit Hilfe der Zivilgesellschaft den Friedensprozess wieder in Gang zu bringen.“

Für Interviews stehen in München zur Verfügung;

Emanuel Youkhana, ranghoher Priester der assyrischen Ostkirche aus Dohuk, Irak, und Geschäftsführender Direktor der christlichen Hilfsorganisation CAPNI (Christian Aids Programme North Iraq)

Dr. Martin Bröckelmann-Simon, Geschäftsführer von MISEREOR

 

Pressekontakt:

Christoph Bongard, Leiter Kommunikation

E-Mail: bongard@forumZFD.de, Telefon: 0221 91 27 32 31

Ralph Allgaier, Pressesprecher MISEREOR: 0160/90555853, ralph.allgaier@misereor.de

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