Aktuelles

Das nachhaltige Entwicklungsziel 16 mess- und kontrollierbar machen

Wie kann die Umsetzung des Friedensziels 16 der globalen Nachhaltigkeitsagenda messbar gemacht und überprüft werden? Diese Frage stellt sich eine Veranstaltung von FriEnt und des forumZFD am 13. Dezember in Berlin.

Philippinen: Frieden auf Sendung – Medien gegen Extremismus und Gewalt

Im Rahmen des Online-Dossiers "Gewalt vorbeugen - das geht" berichtet der ZFD auf seiner Webseite von unserer Arbeit auf der philippinischen Insel Mindanao. Der Fokus liegt auf Kooperationsprojekten des forumZFD mit lokalen Organisationen im Bereich Friedensjournalismus.

Neue Kurse zur Zivilen Friedens- und Konfliktarbeit

Köln, 13.10.2017. Die Akademie für Konflikttransformation im forumZFD hat ihr neues Programm für 2018 veröffentlicht.

Kein Jamaika ohne Peace!

Die Mitgliederversammlung des forumZFD formuliert Erwartungen an die Koalitionsverhandlungen für die neue Bundesregierung.

Hochaktuell und absolut verdient. forumZFD gratuliert ICAN zum Friedensnobelpreis 2017

"Die Verleihung an die internationale Kampagne für ein Atomwaffenverbot rückt eine hochaktuelle Problematik in den Blickpunkt der Öffentlichkeit." erklärt forumZFD-Vorstand Oliver Knabe.

Abschied von einem streitbaren Politker

Zum Tod von Heiner Geißler erinnert der Gründungsvorsitzende des forumZFD, Heinz Wagner, an einen streitbaren Politiker und frühen Unterstützer des Zivilen Friedensdienstes.

Zivile Konfliktbearbeitung und neue Theorien der Friedensforschung

Prof. DDr. Wolfgang Dietrich, Friedensforscher an der Universität Innsbruck, referiert am 13. September um 19:30 Uhr im Friedensbildungswerk, Köln.

Dokumentation zum Fachgespräch: Eine neue Städte-Agenda, auch für Köln?

Am 10. Mai 2017 fand im Studienhaus der Kölner Volkshochschule ein Fachgespräch über die Umsetzung der New Urban Agenda und der 2030-Agenda für nachhaltige Entwicklung auf lokaler Ebene statt. Dabei stand das Thema "inklusive und sicher Städte" im Fokus. Eine nun veröffentlichte Dokumentation fasst die Ergebnisse zusammen.

Deutschland bleibt eine Großbaustelle in Sachen Nachhaltigkeit

Elf zivilgesellschaftliche Verbände und Netzwerke veröffentlichen Bericht zum Zustand nachhaltiger Entwicklung in Deutschland. Sie fordern Veränderungen von der künftigen Bundesregierung und dem neuen Bundestag.

Volles Haus beim ersten Kölner Nachhaltigkeitstalk

Wie wollen die Parteien die globale Nachhaltigkeitsagenda in der nächsten Legislaturperiode umsetzen? Und welche Schwerpunkte wollen die Kölner Bundestagsabgeordneten dabei legen? Diese Fragen standen am Dienstag beim Nachhaltigkeits-Talk in der Alten Feuerwache in Köln im Mittelpunkt.

Bonner Friedenstage 2017

Das forumZFD lädt gemeinsam mit insgesamt 13 Organisationen des Koordinationskreises der Bonner Friedenstage zu vielfältigen Veranstaltungen vom 1. bis 30. September 2017 ein.

Nachhaltigkeits-Talk mit Kölner BundestagskandidatInnen am 29. August 2017

Zusammen mit dem Bündnis kommunaler Nachhaltigkeit Köln und dem Verein KölnAgenda organisiert das forumZFD eine Podiumsdiskussion zur der Umsetzung der Agenda 2030 für nachhaltige Entwicklung aus Bundesebene und in Köln.

ZFD kritisiert Inhaftierung von Steudtner in der Türkei

Bonn, 18.07.2017. Das Konsortium Ziviler Friedensdienst kritisiert die Verhaftung des Menschenrechtlers Peter Steudtner in der Türkei und fordert seine sofortige Freilassung. Der ZFD bittet auch die Bundesregierung, alle verfügbaren Kräfte einzusetzen, um die sofortige Freilassung Steudtners zu erwirken.

Neuss: Friedensläuferinnen und -läufer trotzen dem Regen

200 Kinder und Jugendliche des Marie-Curie-Gymnasiums laufen für Vielfalt und Frieden beim 3. Neusser Friedenslauf

Konferenz in Berlin: "Nachhaltige Entwicklung braucht Demokratie"

Das forumZFD richtet als Teil der Plattform Zivile Konfliktbearbeitung mit elf anderen zivilgesellschaftlichen Verbänden und Netzwerken die Konferenz "Nachhaltige Entwicklung braucht Demokratie" aus.

Auszeichnungen
  • Gustav-Heinemann-Bürgerpreis 1997
  • Göttinger Friedenspreis 2005
  • Friedenspreis Sievershäuser Ermutigung 2014
Kontakt

Forum Ziviler Friedensdienst e.V.
Am Kölner Brett 8, 50825 Köln

Tel.: 0221 91 27 32 - 0
kontakt@forumZFD.de
 

Spendenkonto: Bank für Sozialwirtschaft
IBAN: DE37370205000008240101
BIC: BFSWDE33XXX

Ansprechpartner

Oliver Knabe

Vorstand (Vorsitz)

Telefon: 
0221 91 27 32 - 11
E-Mail: 
knabeatforumZFD [dot] de



Münchner Sicherheitskonferenz: Von bitteren Pillen und wirksamer Medizin gegen Krieg und Gewalt

"Mehr Geld für Rüstung und Militär? Nicht mir uns!" Oliver Knabe, Vorstandsvorsitzender des forumZFD, berichtet über die Münchner Sicherheitskonferenz 2017. Nur durch Verzicht auf Waffeneinsatz und Aufrüstung kann die internationale Gemeinschaft tatsächlich Verantwortung in Konflikten übernehmen.

Bild: Tiffany Easthom, Peter Maurer und Oliver Knabe bei der Münchner Sicherheitskonferenz 2017.

Ich habe am Wochenende eine Münchner Sicherheitskonferenz erlebt, auf der der Westen sich seiner selbst(gefällig) vergewissert. Eine Sicherheitskonferenz, auf der in einem Punkt erschreckende Einigkeit bestand: 'Wir' halten zusammen und wollen mehr für Rüstung und Militär ausgeben. Damit die Aufrüstungspille auch den Wählerinnen und Wählern schmeckt, soll sie schön verpackt werden in eine neue Quote für Militär UND Entwicklung: 3% der Wirtschaftsleistung sollen zukünftig dafür ausgegeben werden – zwei Drittel für das Militär.

Diese 3%-Pille ist vergiftet: Etwas mehr für Entwicklung und Diplomatie, damit es noch mehr für Militär und Rüstungsindustrie gibt. Nicht mit uns! Unsere Welt braucht Abrüstung.

Wer wollte, konnte auf der Münchner Sicherheitskonferenz auch ganz andere Töne hören: Inmitten eines unübertroffenen Sicherheitskordons zeigte das forumZFD auf, wie die internationale Gemeinschaft ohne Waffeneinsatz und Aufrüstung tatsächlich Verantwortung in Konflikten übernehmen kann. Am Samstagmorgen haben wir ausgewählten Teilnehmenden der Sicherheitskonferenz im Bayrischen Hof das Konzept des „Unarmed Civilian Protection“ als erprobten und wirksamen Ansatz zum Schutz von Zivilisten in eskalierten Konflikten vorgestellt.

Mit dabei waren unsere Partnerorganisation Nonviolent Peaceforce, die unter anderem im Südsudan, in Sri Lanka und auf den Philippinen bewiesen hat, dass „Unarmed Civilian Protection“ in Kriegen Menschenleben retten kann, und die Gruppe „Münchner Sicherheitskonferenz verändern“.

Peter Maurer, Präsident des Internationalen Komitees vom Roten Kreuz, vertrat bei unserer Veranstaltung deutlich, was auch die Vereinten Nationen längst fordern: Zivile Konzepte zum Schutz vor Gewalt müssen Priorität haben – denn sie wirken.

Beim Schutz der Zivilbevölkerung, so Maurer, gibt es zudem keine Alternative zur direkten und verlässlichen Präsenz in den betroffenen Gemeinschaften. Für das Rote Kreuz wie für die Nonviolent Peaceforce ist der Verzicht auf Waffen dabei entscheidend.

Die Direktorin der Nonviolent Peaceforce und langjährige Programmleiterin im Südsudan, Tiffany Easthom, beeindruckte die Anwesenden sichtbar mit ihrem Vortrag. Unter den Gästen waren der Deutsche Botschafter bei den Vereinten Nationen Harald Braun, der Präsident des renommierten Stockholmer Friedensforschungsinstituts SIPRI Dan Smith, Parlamentarierinnen und Journalisten.

In der folgenden Diskussion kamen eine Reihe konkreter Vorschläge auf, wie mehr internationale Unterstützung für den Ansatz des „Unarmed Civilian Protection“ erreicht werden kann. Wir werden gemeinsam mit unseren Partnern bei der Bundesregierung und den Vereinten Nationen weiter dafür werben.

Ich bin überzeugt: Nur wenn wir gewaltfreie Alternativen der Deeskalation und Friedensförderung stärken, können wir die Aufrüstungsspirale stoppen.

Ansprechpartner: